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Freediving auf Bali – Lembongan

Apnoetauchen – Freediving ist mehr als Tauchen

Freediving bringt dich an deine körperlichen und mentalen Grenzen. Apnoetauchen – also Tauchen ohne Atemgerät – bedeutet, mit einem Atemzug so lange Unterwasser zu bleiben, wie möglich.Die absolute körperliche und mentale Entspannung ist allerdings Vorraussetzung dafür. Dabei spielt die Tiefe oder die Länge eines Tauchganges überhaupt keine Rolle für das eigentliche Apnoetauchen, denn hier geht es um sehr viel mehr.

Bevor ich meinen Tauchschein angefangen habe, habe ich mir über Freediving keine Gedanken gemacht oder mich mit dem Thema überhaupt auseinander gesetzt. Bis ich dann gesehen habe, das Blue Corner Dive auch Freediving anbietet und das meine Neugierde geweckt hat. Vor allem, das Freediving viel mehr als Tauchen ist und es ganz viel um Entspannung und Meditaton geht, klang für mich spannend und sehr sinnvoll fürs Surfen.

Nach dem Freediving fühlt man sich körperlich wirklich gut. Es ist kraft-aufbauend und ähnelt in seinen Effekten auf den Körper ein wenig dem Yoga.

Wichtig beim Freediving ist, dass du dich darauf einlässt. Du musst dich mental und körperlich absolut entspannen können. Mit der richtigen Technik kann man dann auch die Schwelle, bei der die meisten denken, es würde jetzt knapp werden, problemlos überwinden. Jeder von uns kann die Luft bis zu fünf Minuten anhalten, ohne das es gesundheitliche Folgen hat. Der Irrglaube, dass nach zwei oder drei Minuten das Gehirn ohne Luft Schäden nimmt, ist widerlegt.

Kurzer Hand habe ich mich als für die Freediving Introduction eingetragen. Etwas nervös und aufgeregt bin ich dann am folgenden Morgen zu Blue Corner Dive gegagengen. Vor der ersten Pool Session und dem ersten Tieftauchgang ist Cam, der Instroctur, erst einmal auf en wenig Theorie eingegangen und hat meine Begeisterung allein bei der Einführung mit seiner ruhigen Art und Leidenschaft für diesen Sport gepackt.

Zuvor sollte man wissen, auf was man sich einlässt. Der Druck, der auf einem lastet, nimmt alle zehn Meter um ein Bar zu. Zusammen mit dem Oberflächendruck kommt man bei 40 Metern schon auf fünf Bar.

Diese Belastung bemerkt der Körper natürlich in jeder Faser, die Lunge hat schon bei 30 Metern nur noch die Größe einer Zitrone und auch das Gewebe muss diesem Druck standhalten.

Nach der theoretischen Einführung haben wir im Pool in erster Linie trainiert, den Drang nach Sauerstoff zu besiegen, an die Grenze zu stoßen und diese zu erweitern. Mit welcher Atemtechnik man sich auf den tiefen Atemzug vor Tauchgang vorbereitet, wie man sich im Wasser verhält und bewegt .

Freediving – Vom Pool ins offene Meer

Zum zweiten Teil der Einführung gehört ein 2,5 – 3 stündiger Trip raus aufs Meer, um die Pool-Übungen zu verinnerlichen. Zu erst haben wir einen kurzen Schnorchel-Stop bei den Mantas eingelegt, bevor wir dann an eine ruhige Stelle gefahren sind, um uns das erste Mal in die Tiefe zu begeben. Schon bei der Einführung geht es auf 6 – 10 Meter runter, wobei auch hier nicht vergessen werden sollte, dass es zu keiner Sekunde um die Tiefe beim Freediving geht.

Der Sport Freediving wird gerne auch „Unterwasser-Meditation“ genannt, wobei Schüler lernen wie man unter Wasser entspannt und sich relaxt, sich schwerelos fühlt, komfortable ist und den Ozean auf eine ganz neue und unglaubliche Art und Wese entdeckt.

Vor diesem Tag habe ich mich unter Wasser nie so richtig wohl gefühlt und länger als ein paar Sekunden es kaum ausgehalten abzutauchen. Der Kurs hat dies bereits nach ein paar Stunden komplett geändert und ich werde den Sport auf jeden Fall weiter verfolgen.

Blue Corner Freedive ist Nusa Lembongan’s erstes PADI Freediver Center und aufs Anfänger-Level und Training spezalisiert. Nusa Lembongan und Nusa Penida grenzen an eine unglaublich schöne und vielfältige Unterwasserwelt und ist berühmt für ein gesundes Riff-System, klares Wasser, Manta Rochen und Molas. Neben einem Einführung-Kurs kannst du auch deinen PADI Freediver bei Blue Corner machen.

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